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Neujahrsempfang 2013



Böhmer sieht Nachholbedarf bei Innovationsförderung

Ex-Ministerpräsident spricht auf CDU-Neujahrsempfang

 

Von Kerstin Beier

Aschersleben (mz) „Es ist besser, Genossenes zu bereuen als Dinge zu bereuen, die man nicht genossen hat.“ Der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Detlef Gürth deutete damit auf dem Neujahrsempfang der Christdemokraten des Landkreises und der Mittelstandsvereinigung (MIT) am Mittwochabend in Aschersleben an, dass es auch im kommenden Jahr viel Arbeit geben wird, Genuss und Vergnügen aber auch nicht zu kurz kommen sollten. Mit Petra Wernicke und Karl-Heinz Daehre waren eine ehemalige Ministerin und ein Ex-Minister der Einladung gefolgt, es waren Bundes- und Landtagsabgeordnete, Vertreter der Stadt- und Gemeindeparlamente und viele Männer und Frauen aus Wirtschaft und Politik unter den Gästen. Als Ehrengast und Festredner begrüßte Gürth den Ministerpräsidenten a.D., Prof. Wolfgang Böhmer. In seiner Rede konzentrierte sich Böhmer auf Wirtschafts- und Finanzthemen und stellte sich damit auf sein Publikum ein, das zu großen Teilen in mittelständischen Unternehmen Verantwortung trägt.

Böhmer spricht auch Thema Salzlandkliniken an Einen Schwerpunkt legte er auf das Thema Innovationsförderung als Voraussetzung dafür, sich am Markt zu behaupten. Hier hat das Land seiner Meinung nach Nachholbedarf. Denn Sachsen-Anhalt gibt bisher nur 0,2 Prozent des Bruttosozialprodukts für Forschung und Entwicklung aus. Zum Vergleich: In Sachsen sind es 1,3 Prozent, in Baden-Württemberg gar 3,6 Prozent. Die meisten mittelständischen Betriebe seien zu klein für Forschung und Entwicklung, deshalb sei das Instrument der Transfergutscheine, mit denen Kontakte der mittelständischen Wirtschaft zu Hoch- und Fachschulen gefördert werden, eine gute Sache. „Ich hoff e, dass auch Ihnen das nützt“, ermunterte er dazu, diese Möglichkeit wahrzunehmen.

Mehrfach betonte er den Wert der wirtschaftlichen Entwicklung in der Region. „Die Menschen gehen dorthin, wo sie Arbeit finden“. Deshalb wertet er die vierte Erweiterung des Gewerbegebietes in Aschersleben als positives Zeichen. Überdies seien Aschersleben und die Region in der Vergangenheit „richtig gut weggekommen“, sagte er und führt als Beispiel die B6 n an, die sich auch in der Zukunft noch als segensreich erweisen werde. Auch zu den Salzlandkliniken verlor Böhmer einige Worte und sagte unter anderem: „Man kann sich vor Rationalisierungsmaßnahmen nicht drücken, wenn man zukunftsfähig sein will.“

Quelle: Volksstimme Schönebeck, 12.01.2013









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